"Salem-Brot": Ein Brot für Kinder, die uns brauchen |
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Die herzberger Bäckerei backt nach dem Rezept der christlichen Bruderschaft Salem ein Brot, das an den Bedientheken der tegut... Märkte angeboten wird und von dessen Verkaufspreis je 50 Cent direkt karitativen Zwecken weltweit zugutekommen. Gutes essen und dabei Gutes tun – das ist die Idee, die hinter dem sogenannten „Salem-Brot“ steckt, das tegut… gute Lebensmittel und die herzberger Bäckerei derzeit anbieten. Das Roggen-Sauerteigmischbrot aus der Backstube der herzberger Bäckerei ist mehr als nur leckeres Backwerk, denn 50 Cent seines Verkaufspreises kommen direkt einem guten Zweck zugute: Alle Spenden fließen in eines der Salem-Kinderdörfer oder -Hilfsprojekte. Für die Kooperation zwischen tegut… und der herzberger Bäckerei auf der einen und der Bruderschaft Salem im oberfränkischen Stadtsteinach auf der anderen Seite wurde auf Grundlage eines Rezeptes der Bruderschaft ein Brot mit kernigem Geschmack kreiert. „Das gab es so vorher noch nicht“, sagt Dr. Eckhart Schlinzig, Geschäftsführer der herzberger Bäckerei in Fulda. Aus einer traditionellen Rezeptur der Salem-Backstube wurde gemeinsam ein Rezept entwickelt, „das dem Geschmack möglichst vieler Kunden entspricht“, erläutert Schlinzig. Heraus kam ein leckeres und vollmundiges Roggen-Sauerteigmischbrot mit Haferflocken, Gerstengrütze, Sesam und auch Leinsamen. Das Salem-Brot ist – wie alle anderen Brotspezialitäten aus der herzberger Bäckerei – natürlich zu 100 Prozent aus Bio-Zutaten gebacken. „Wir bei Salem haben uns schon seit nahezu 40 Jahren der ökologischen Landwirtschaft verschrieben“, sagt Salem-Geschäftsführer Gerhard Lipfert. „Wir haben die Aufgabe, mit unserer Schöpfung verantwortungsvoll umzugehen und sie für die Zukunft unserer Kinder zu erhalten“, erläutert Lipfert die Beweggründe der weltweit sozial und humanitär engagierten Bruderschaft. Schon vergangenes Jahr hat die herzberger Bäckerei mit dem sogenannten „Elisabeth-Brot“ ein soziales Projekt unterstützt. Auch damals wurden 50 Cent je Brot abgezweigt, zwischen August 2007 und Frühjahr 2008 kamen so 40 000 Euro für eine Geburtenstation in Tansania zusammen, welche die Föderation Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland zu ihrem Spendenprojekt im Elisabethjahr 2007 erklärt hatte. „Wir rechnen mit einem ähnlich guten Erfolg beim Salem-Brot“, sagt Eckhart Schlinzig. Die 50 Cent je Salem-Brot fließen in den Ausbau und die Unterstützung von Salem-Dörfern in Russland und Ecuador. „In unseren Projekten unterstützen wir Not leidende Kinder und auch Erwachsene“, erklärt Lipfert. Weltweit – in Europa, Amerika, Afrika und auch in Russland – betreibt Salem eigene Dörfer. Derzeit wird in der Nähe der russischen Stadt Kaliningrad ein neues Salem-Dorf gebaut. „Weil die Spendenbereitschaft der Menschen stark abgenommen hat, brauchen wir Projekte wie das Salem-Brot, um helfen zu können“, sagt er. Uwe Koslowski Journalist, Würzburg.
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![]() Kindergruppe im Salemdorf in Ecuador vor dem Haupthaus.
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